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Water makes money
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Water makes money

 

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Eine Koproduktion der Kernfilm mit La Mare aux Canards und Achille du Genestoux, in Zusammenarbeit mit AQUATTAC und ZDF/ARTE, gefördert von der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein

 

Wird der Film verboten? - Ein Aufruf!

Nach der bisher überaus erfolgreichen Verbreitung des Films „Water Makes Money" In Form von über 200 (Kino)-Vorführungen und mehr als 1000 DVDs, hat der im Film kritisierte französische Konzern VEOLIA in Paris gegen den Film Klage wegen „Verleumdung" eingereicht. Noch ist nicht klar, was konkret man uns vorwirft. Der Konzern hat dennoch bereits erreicht, dass die französische Staatsanwaltschaft dem Antrag Veolias stattgegeben und einen Untersuchungsrichter bestellt hat. Dieser lässt jetzt mit Hilfe eines auch auf Deutschland ausgeweiteten Rechtshilfeersuchens polizeilich ermitteln.

Bis der Prozess eröffnet wird, kann es noch einige Zeit dauern. Noch darf der Film gezeigt werden. Und noch hält ARTE an der Planung fest, eine TV-Fassung am Internationalen Wassertag, am 22.3.2011 um 20h15 auszustrahlen. Doch ein Ausstrahlungs- bzw. Aufführungsverbot ist künftig nicht auszuschließen.

Veolias Versuch, unliebsame Filme aus der Öffentlichkeit zu verbannen, hat bereits Tradition. Als Leslie Franke und Herdolor Lorenz es 2005 wagten, in einem mit dem NDR koproduzierten Film („Wasser unterm Hammer ") über die Praxis der Geheimverträge bei der Teilprivatisierung der Berliner Wasserwerke aufzuklären, wurde der Konzern beim NDR vorstellig. Er erreichte nach eigenen Angaben sogar im Einvernehmen mit ARD-Chefredakteur Volker Herres, dass der Film nicht mehr ausgestrahlt werden durfte. Und das, obwohl der Dokumentation kein einziger inhaltlicher Fehler nachgewiesen werden konnte.

Wohl wissend, was es bedeutet, die Praktiken eines weltweit tätigen Konzerns zu durchleuchten, wurde für Water Makes Money praktisch jedes Wort von Anwälten in Hamburg und Paris hin- und hergewendet und überprüft. Auch bei ARTE wurde jeder Fakt noch einmal gegengeprüft. Dennoch wird sicherlich nicht allein auf juristischem Feld entschieden, ob es Veolia mit seiner Klage gelingt, dass der Film aus den Kinos und von den Bildschirmen verschwindet.

Dies wird ein Kampf David gegen Goliath. Selbst wenn wir in der ersten Instanz gewinnen, kann Veolia ohne öffentlichen Druck in die nächste gehen, und wenn nötig in die über- und übernächste. Für Veolia sind die Kosten solcher Verfahren Peanuts. Für Leslie Franke und Herdolor Lorenz kann das von Instanz zu Instanz potenzierte finanzielle Risiko aber ruinös werden.

Deshalb rufen wir auf:
* Lassen Sie nicht zu, dass Veolias Attacke auf „Water Makes Money" unbeobachtet bleibt! Verhindern Sie, dass  Großkonzerne Kritik an ihrem Geschäftsgebaren unterdrücken können!
* Verbreiten Sie die Infos über diese Attacke auf die Pressefreiheit über Ihre Netzwerke, so weit Sie können!
* Nutzen Sie Ihre Kontakte zur Presse, um diesen Fall breit in die Öffentlichkeit zu bringen!
* Wenn Sie von der Presse sind, bestellen Sie eine Ansichts-DVD, berichten Sie über den Fall!

Der Film „Water Makes Money" darf noch verbreitet werden, kann noch aufgeführt werden: Machen Sie Veolia einen Strich durch die Rechnung! Die Infos des Films müssen noch breiter in die Öffentlichkeit - Organisieren Sie eine Aufführung des Films! Wenn Sie WMM schon gesehen haben, verschenken Sie die DVD! Helfen Sie mit, den Film möglichst weit zu verbreiten!

Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Achille Du Genestoux haben jetzt schon hohe Anwaltskosten und viele andere Aufwendungen, um der Klage zu begegnen. Jede Aufführung Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , jede bestellte DVD Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , und immer noch jede Spende auf unserer Webseite rechts oben können auch helfen, die finanziellen Folgen abzumildern.

Über den Fortgang der Ereignisse werden wir Euch/Sie natürlich auf dem Laufenden halten.
Falls Sie noch nicht auf dem Verteiler sind oder sonstige Fragen haben, schreiben Sie an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Ihr Water Makes Money - Team




Die Premiere von „Water Makes Money" wurde am 23.September 2010 gefeiert - zeitgleich in über hundert deutschen, französischen und anderen europäischen Städten und Gemeinden. Seither finden in vielen Orten weitere Vorführungen des Films statt.

DVDs von "Water Makes Money" können unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. bestellt werden:
- für den privaten Gebrauch (d. h. ohne Vorführlizenz) zum Preis von 18,50€ (inkl. MwSt.) zuzüglich Versandkosten.
- für eine nichtkommerzielle öffentliche Vorführung zum Preis von 28,50€ (inkl. MwSt.) zuzüglich Versandkosten.
- für eine kommerzielle öffentliche Vorführung im Kino, wenn Eintritt genommen wird, zum Preis von 28,50€ (inkl. MwSt.) zuzüglich Versandkosten + Abrechnung der Einnahmen 40:60 (Verleih/Kino)
Auch BluRays des Films können bestellt werden - jeweils für einen Aufpreis von 10€.

Im Fall von öffentlichen Vorführungen bitten wir Sie, Ihre Veranstaltungsdetails (Ort, Datum und Uhrzeit) auch an unser Filmkampagnenteam (E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) zu senden, damit wir Sie auf unsere Online-Übersicht mit aufnehmen können!

Wenn Sie auf folgende Karte klicken, finden Sie links oben die aktuell anstehenden Vorführungen, gefolgt von den bereits stattgefundenen. Die blaue Punkte markieren die Aufführungen am Premierentag, die gelben die darauf folgenden.

Um alle Veranstaltungsorte zu sehen bitte einfach auf die Karte klicken.
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 Den Film auf DVD können Sie hier bestellen für 18,50 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten
 
Kinder von St. Georg - Eine Langzeitdokumentation

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Autor: Hermann Lorenz, Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Teil 1: "Erste Schuljahre", 90 Min. ARTE, 17.5.2012, 23h30

Teil 2: "Die Jugendjahre", 93 Min. ARTE, 24.5.2012, 23h35

Koproduktion der Kernfilm mit dem NDR in Zusammenarbeit mit ARTE.
Der erste Teil gefördert von der Hamburger Filmförderung und dem Kuratorium junger deutscher Film

  • „Eine einzigartige Langzeitbeobachtung - schon jetzt ein Kultfilm", Hamburger Wochenblatt
  • „Für die Zuschauer lohnt sich die Reise durch diese facettenreiche Kinderwelt. In der heutigen Medienlandschaft, in der schnelle Ergebnisse und Lesarten gefragt sind, steht dieses Langzeitprojekt wie ein Solitär", Filmbewertungsstelle Wiesbaden
  • „Die Rasselbande wächst einem direkt ins Herz", Westdeutsche Allgemeine
  • „Eine anrührende und durchaus auch lustige Geschichte", Le Monde
  • „Die Darstellung der Welt aus Kinderaugen ist ein Wagnis, doch wer sich darauf einzulassen vermag, wird Gefallen finden." Hamburger Abendblatt

Filme über Kinder gibt es viele. Langzeitbeobachtungen zu ihrem Heranwachsen einige wenige. Ein Film, in dem die Kinder selbst ihre Welt und deren Veränderung über die 12 Jahre ihrer Schulzeit beschreiben, bisher noch nicht, jetzt aber erstmals mit „Kinder von St. Georg"!

Herbst 1999, an der Schwelle zum neuen Jahrtausend. Tamim, Freya, Klara, Mitchel und Nevena kommen in die Schule - im Hamburger Bahnhofviertel St. Georg. Sechzehn verschiedene Nationen in ihrer Klasse erstaunen den Zuschauer. Die Kinder aber nicht. Für sie ist das selbstverständlich. Sie kennen nichts anderes. Auch Junkies sind ihnen geläufig, aber das ist nicht wirklich ihre Welt. Diejenige, in die sie uns führen, mag manchen banal und kindlich erscheinen. Wer sich jedoch einzulassen vermag, erlebt Dramen voller Spannung, Höhen und Tiefen.

Tamim findet es "doof", immer der Beste zu sein und leidet, wenn er von Mitchel und anderen Jungs nicht anerkannt wird. Freya will stets nur zu ihrem Vater ziehen - aufs Land. In St. Georg bei ihrer Mutter sucht und findet sie gern auch mal Streit. Ihre Freundin ist Klara, doch die spielt jetzt nur noch mit Nevena. Und wie ihre neue Freundin möchte Klara nun unbedingt katholisch werden, "wenn es auch blöd ist, dass man dann jeden Sonntag in die Kirche muss". Nevena ist ein Flüchtlingskind und mit ihrem Strahlen die Sonne der von Abschiebung bedrohten Familie. Auch in der Schule ist sie beliebt und übernimmt gern die Führung. Mitchel spielt am liebsten Pokémon, will stets ein "richtiger Junge" sein und sieht in Gott ein Monster. Doch dann wird er gläubig.

Im ersten Teil der "Kinder von St. Georg", den ersten Schuljahren, erleben wir das Abenteuer, wie aus Erstklässler über die Jahre hinweg Jugendliche werden, sich Meinungen und Werte ausbilden, Unbefangenheit verloren geht und Kräfte wachsen. Konflikte und Schicksalsschläge bleiben ihnen nicht erspart. Es ist der Horizont der Kinder, der hautnah durch den Film führt. So entsteht eine einmalige Zeitreise, die am Ende des ersten Teils der Doku mit der bangen Frage endet, wie geht es weiter nach der Grundschule, was wird aus diesen Kindern, die vielen Zuschauern schon ans Herz gewachsen sind ?

Im Jahr 2006 beginnt der zweite Teil der Kinder von St. Georg, DIE JUGENDJAHRE. Tamim, Freya, Klara, Nevena und Mitchel sind dreizehn Jahre alt und mitten in der Pubertät.

Tamim sieht in einer Krise am Ende keine andere Lösung, als sich umzubenennen, in "Felix" - der Name ist ein Programm! Mit 15-16 hat er tatsächlich sein Glück gemacht. Als geübter Fetengänger schart sich ein ganzer Fanclub von Mädchen um ihn. Doch etwas anderes ist ihm noch wichtiger: Die weite Welt sehen. Neuseeland ist da gerade weit genug weg. Er setzt bei seiner Mutter ein Auslandsjahr auf der anderen Seite der Erde durch. Um das zu finanzieren, vermietet sie für das Jahr einen Teil der Wohnung. Mitchel hat mit seinem Gymnasium außerhalb des Stadtteils Pech. Viele Mitschüler sind weitaus älter als er. So wird er früh mit Alkohol und anderen Drogen konfrontiert. Dies stößt ihn ab, er raucht und trinkt nicht und hasst die Schule. Bald schwänzt er oft, und wenn er doch hingeht, stört er den Unterricht ungeliebter Lehrer. Dass er dabei mit den Noten abstürzt, betrübt ihn dann doch. Aber er hat eine Erklärung dafür. Von der kindlichen Welt der Pokémon ist er in die "World of Warcraft (WOW)" geglitten. Er spielt das Internetspiel Stunden und Tage und hat immer Erfolgserlebnisse. Das Erstaunliche dabei: Mitchel analysiert das Spiel als das Verhängnisvolle, was es ist. Als die Eltern eingreifen und ein WOW-Spielverbot verhängen, hört er zwar tatsächlich auf zu spielen. Damit glaubt er sich auch geheilt und ist empört, als er eine Therapie beginnen soll. Er könne aus eigenen Kräfte immer aufhören, sagt er überzeugt. Und der Zuschauer will ihm glauben.... Klara hört auf zu tanzen, und dann auch mit dem Klavierspielen. Obwohl in beidem begabt und ungewöhnlich gut, ist ihr nur eines noch wichtig: mehr Zeit für ihre Freundinnen, fürs Cafe und "Wellnessabende". Nun ist sie auch wieder mit Freya befreundet, möchte aber auch Nevena nicht verlieren - ein Drahtseilakt, der viel Zeit und Energie kostet. Freya will von dem in der Grundschulzeit so sehnsüchtig verfolgten Wunsch, zum Vater aufs Land zu ziehen, nun nichts mehr wissen. Das bunte Hamburg-St. Georg ist jetzt anziehender. Mit ihrer Mutter versteht sie sich jetzt besser. Als einzige der fünf Kinder immer noch gänzlich ungläubig, entscheidet sie sich für die atheistische Jugendweihe und schafft es dabei ihre zerstrittene Familie samt Vater bei der Feier in St. Georg zu vereinen. Nevena hat mit ihrer Familie inzwischen die Aufenthaltsberechtigung in Deutschland. Als einzige der fünf scheint sie die Pubertät ohne erkennbare Probleme zu bewältigen. Sie ist Klassensprecherin und ob ihrer Autorität in der Schule wird sie sogar als Schulsprecherin vorgeschlagen. So ist sie auch die einzige, die es jetzt garnicht weg von zuhause treibt. Zunächst Felix, dann Klara, Freya und schließlich auch Mitchel machen ab 16, 17 Erfahrungen im Ausland und kommen gestärkt zurück in die Heimat.

Ihr Viertel hat sich mittlerweile stark verändert, ist gentrifiziert worden, wie Nevi erklärt. Jetzt haben die Reichen und Schönen das einstige "Schand"-Viertel erobert. Die Junkies und Prostituierten haben die Kinder von St Georg in ihrer Kindheit nie gestört. Direkt neben ihrem Babyhaus war damals ein Puff. Dabei habe man nie etwas Beängstigendes erlebt, sagt Klara. Doch es stört sie gewaltig, wenn heute eine Häuserzeile nach der anderen von der Vielfalt von Geschäften und Menschen "gereinigt" wird. Alle fünf sind stolz, in St. Georg aufgewachsen zu sein.

Doch erst in Barcelona, während seines Zivildienstes, merkt Mitchel, komplett auf sich allein gestellt, manch herben Krisen ausgesetzt, dass er sich auf sich verlassen kann, dass er das todernste Spiel im Internet nicht mehr braucht. Bei seiner Arbeit im Kindergarten lernt er Kinder über alles lieben. Mittlerweile will er sogar Grundschullehrer werden.

Alle fünf Kinder finden im Film ihren Weg durch die Pubertät zu jungen, aufrechten Erwachsenen. Dieser Weg, beschrieben aus der Perspektive der Heranwachsenden - ein mitreissendes Zeitdokument!

"Kinder von St. Georg" - die einzigartige Zeitreise!